Gottesdienst zum Mirjamsonntag

Der 14. Sonntag nach Trinitatis trägt den Namen „Mirjamsonntag: Kirchen in Solidarität mit den Frauen“. An diesem Tag ist die Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft Thema des Gottesdienstes. Dabei kommen Frauengestalten in der Bibel, weibliche Gottesbilder und die Lebenswirklichkeit von Frauen in allen Zeiten und Kulturen besonders in den Blick.

In diesem Jahr stand zunächst Katharina Zell im Mittelpunkt. Sie lebte während der Reformationszeit in Straßburg und war vieles in einer Person: Pfarrfrau, Publizistin, Theologin, Seelsorgerin und Sozialdiakonin. Sie selbst bezeichnete sich als Kirchenmutter.

In der Predigt wurde die Begegnung einer kanaanäischen Frau und Jesus interpretiert. Die Frau setzte sich mit großem Eifer für ihre kranke Tochter ein. Jesus sagte schließlich zu ihr: „Frau, dein Glaube ist groß.“ Vielleicht fügt er noch leise hinzu: Sogar größer als der meinige. Ich dachte begrenzt, aber du hast die Tore zur Welt geöffnet. Jedenfalls sagt er: „Es geschehe, wie du willst.“ Der Glaube der Frau war stark und wirksam, beispielhaft für uns!

Elke Porenta, Helga Düntgen, Gabi Süßer und Elke Grobe (die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnte), haben den Mirjamsonntag vorbereitet und gestaltet. Dieser eindrückliche und schöne Gottesdienst ist durch die musikalische Begleitung vom Chor "Voicemail" und Dennis Kittner hervorrragend begleitet worden.